Über mich
Ich bin Dr. Kaja J. Fietkiewicz. Ich habe mehrere Jahre an der Universität geforscht und gelehrt. Meine Doktorarbeit hat mich an eine Schnittstelle geführt, die mich bis heute nicht losgelassen hat: Human-Computer Interaction, also die Frage, wie Menschen denken, wie sie Systeme verstehen und nutzen, und was eigentlich hinter ihrem Verhalten steckt. Diese Kombination aus analytischer Denkweise und echtem Interesse am Menschen hat meine gesamte Karriere geprägt.
Nach der Universität habe ich in Konzernen gearbeitet, zuletzt in der Personalentwicklung gepaart mit interner Kommunikation und Teamentwicklung, mit Gamification-Konzepten für Trainings und Teamevents. Ich habe erlebt, wie Organisationen funktionieren und wo sie scheitern, was in Entwicklungsprogrammen wirklich ankommt und was wirkungslos verpufft, und warum Menschen in Teams so handeln wie sie handeln, auch wenn alle es eigentlich besser wissen.
Heute bin ich zertifizierter Resilience Coach nach dem MeSource™-Framework von Dr. Dirk Eilert, ausgebildeter Emotionscoach nach der emTrace®-Methode und lizenzierte Diagnostikerin für ICQ Global DISC sowie den ICQ Growth Zone Test für psychologische Sicherheit und Motivation im Team.
Mehr über meinen Ansatz
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Ich glaube nicht daran, dass Einsicht allein etwas verändert, und ich habe das an mir selbst und in meiner Arbeit mit Menschen oft genug beobachtet. Wer ein Muster versteht, aber nicht spürt, woher es kommt und wie es im Körper verankert ist, wird es mit reinem Nachdenken nicht dauerhaft verändern können.
Deshalb arbeite ich mit Methoden, die über das Kognitive hinausgehen. emTrace® identifiziert emotionale Stressspuren im Nervensystem, also die Muster, die sich aus unverarbeiteten Erlebnissen und tief sitzenden Überzeugungen gebildet haben, und löst sie gezielt auf. MeSource™ verbindet Erkenntnisse aus Neurobiologie, Emotionspsychologie und Positiver Psychologie zu einem Resilienzframework, das nicht auf Durchhalten setzt, sondern auf echter Regulationsfähigkeit.
Die Diagnostik-Instrumente von ICQ Global machen sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt: Verhaltensmuster, Kommunikationspräferenzen, kognitive Verzerrungen und die Teamdynamiken, die entweder psychologische Sicherheit schaffen oder systematisch dagegen arbeiten.
Das Ergebnis ist keine Therapie und kein reines Gesprächsformat, sondern evidenzbasierte Entwicklungsarbeit, die dort ansetzt, wo Veränderung tatsächlich entsteht.
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Respekt. Ich nehme jeden Menschen als kompetenten Erwachsenen ernst, der die besten Entscheidungen für sich trifft, wenn er Zugang zu den richtigen Werkzeugen und einem ehrlichen Spiegel hat. Meine Aufgabe ist nicht, jemanden zu korrigieren oder zu verbessern, sondern Raum zu schaffen, in dem echte Klarheit entstehen kann.
Entwicklung. Entwicklung bedeutet für mich nicht Optimierung um ihrer selbst willen, sondern mehr Handlungsspielraum, mehr Klarheit darüber was einen wirklich antreibt, und mehr Selbstwirksamkeit in den Momenten, in denen es darauf ankommt. Das gilt für Einzelpersonen genauso wie für Teams und Organisationen.
Wirkung. Ich glaube daran, dass man die Welt um sich herum ein kleines Stück besser machen kann, und dass das bei einem selbst anfängt, bei dem Zuhause, das man gestaltet, und bei der Arbeit, die man in die Welt trägt.
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Ich habe nicht aus akademischem Interesse mit Emotionscoaching angefangen, auch wenn die Theorie mich schon lange fasziniert hatte.
Der eigentliche Auslöser war ein Burnout, und damit eine Phase, in der mir schmerzhaft klar wurde, wie wenig ich bis dahin wirklich verstanden hatte, wie meine eigenen Muster funktionieren, was mein Verhalten und meine Entscheidungen tatsächlich antreibt, und warum es nicht ausreicht, etwas rational zu durchdringen, wenn das Muster tiefer verankert ist als der Verstand herankommt. Ich hatte jahrelang mit Hochdruck gearbeitet, analytisch gedacht, Lösungen entwickelt, und dennoch war ich in etwas hineingelaufen, das ich nicht hatte kommen sehen, oder vielleicht nicht sehen wollen.
Diese Phase hat mich dazu gebracht, mich intensiv mit unbewussten Mustern, Emotionen und Resilienz auseinanderzusetzen, zunächst für mich selbst und dann in Ausbildungen, die ich bewusst gewählt habe, weil sie wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig körperbasiert arbeiten.
Irgendwann wusste ich: ich will Menschen und Organisationen helfen, nicht das durchmachen zu müssen, was ich durchgemacht habe, oder es zumindest früher zu erkennen und anzugehen, bevor es eskaliert.
Was ich heute tue, ist die Verbindung aus allem, was ich mitbringe: der akademischen Tiefe, der praktischen Erfahrung aus Jahren in Konzernen und der Erkenntnis, dass ein Veränderungsprozess viel komplexer und tiefer ist als das, was man auf der Oberfläche sieht.